evang. Kirche
02.04.2026 00:00
Wegweisende Entscheidungen an der Kirchgemeindeversammlung
An der Jahresversammlung der evangelischen Kirchgemeinde Lengwil wurden veränderte Bedingungen für die Gestaltung der neu zu besetzenden Pfarrstelle genehmigt und eine Pfarrwahlkommission gewählt.
32 Stimmberechtigte und ein Gast werden von der Präsidentin Marianne Schleusser zügig durch die üblichen Versammlungsgeschäfte geführt. Die Rechnung 2025 schliesst mit einem Vorschlag von 15’843 Franken ab, welcher dem Eigenkapital zugewiesen wird. Belassen wird der Steuerfuss auf 26 Prozent wie bisher. In der Synode nimmt der einstimmig gewählte Daniel Tschannen Einsitz für die nächsten vier Jahre anstelle von Marc Ditthardt.
Pfarrwahlkommission gewählt
Infolge der Kündigung des amtierenden Pfarrers Marc Ditthardt wird eine siebenköpfige Pfarrwahlkommission gewählt, bestehend aus der Kirchenvorsteherschaft, Martin Ei-senhut und Pius Wolfer.
Bereits Vertretungen gefunden
Die Präsidentin führt aus, dass sich völlig überraschend Anfang Jahr der Kontakt zur jungen Pfarrerin Nathanja Baumer und dem bereits pensionierten Pfarrer Daniel Bühler ergeben habe. Die beiden hätten das Angebot gemacht, als Übergangslösung oder auch länger in der Kirchgemeinde zu arbeiten. Bereits vorher arbeiteten sie im Team in einer Gemeinde. Aufgrund von Gesprächen und Gottesdienstbesuchen sei die Pfarrwahlkommission zum Schluss gekommen, dass Daniel Bühler ab August als langfristige Vertretung zu ca. 30 Prozent für Gottesdienste, Besuche, Seniorenarbeit engagiert werde und Nathanja Baumer zu ca. 15 Prozent ab Dezember für Gottesdienste, Jugendgottesdienste und die Betreuung der Jugendarbeit. Den Religionsunterricht übernähmen Karin Rutishauser und Beatrice Stäheli und die weiteren Gottesdienste würden durch Laienpredigerinnen wie Therese Balmer und Karin Rutishauser und Stellvertreter wie Peter Keller, Bernhard Huber etc. gestaltet.
Nach einem Jahr werde die Pfarrwahlkommission Rückschau halten und dann der Kivo sofern nötig vorschlagen, die Stelle auszuschreiben. Damit bei einer Ausschreibung die Chance auf dem ausgetrockneten Pfarrermarkt besser wären, jemanden zu finden, wird der Vorschlag von der Versammlung gutgeheissen, die Pfarrstelle in einem 60 Prozent bis 80 Prozent Pensum ausschreiben zu dürfen (bisher 80 Prozent) und ebenso der Vorschlag, die Wohnsitzpflicht aufzuheben.
Ehrungen
Die Präsidentin freut sich über die vielen freiwilligen Mitarbeitenden in der Kirchgemeinde, die sich in verschiedensten Bereichen engagieren. Geehrt werden Monika Spengler für 23 Jahre Besuchsdienst, Nathalie Poletti für 20 Jahre Besuchsdienst und 10 Jahre Mitarbeit im Frauenfrühstück, Christine Siegrist für 15 Jahre Einsatz beim Frauenfrühstück, Rita Schmid für 15 Jahre als Hilfsmesmerin und Einsatz im Kirchenkaffeeteam und Joel Balsiger für 10 Jahre Jungscharleitung. Bei einem rege für Gespräche genutzten Apéro klingt der Abend aus.