Solaris 2025 ist trinkbereit
Nach der Übernahme des Rebbergs Hörnliberg durch die städtische Arbeitsintegration, steht der Solaris Jahrgang 2025 zum Verkauf parat.
Im städtischen Rebberg wachsen Solaris, Maréchal Foch, Léon Millot und Cabernet Jura. IDSK
Nach der Übernahme des Rebbergs Hörnliberg durch die städtische Arbeitsintegration, steht der Solaris Jahrgang 2025 zum Verkauf parat.
Am 1. November 2024 übernahm die Arbeitsintegration der Stadt Kreuzlingen die 6500 Quadratmeter grosse Rebfläche im Seeburgpark von Ueli Halter. Altersbedingt erneuerte er den Pachtvertrag mit der Stadt Kreuzlingen nicht mehr, weshalb die Stadt nach einem neuen Pächter oder eine neue Pächterin Ausschau hielt. Von den drei Bewerbungen überzeugte das Konzept des Ressorts Arbeitsintegration der Stadt, das im Rahmen eines sozialen und integrativen Projekts die Arbeiten im Rebberg nun in die bestehenden Projektstruktur integrieren kann.
«Mit dem Rebbau haben wir Neuland betreten und ziehen in diesem laufenden Prozess eine sehr positive Zwischenbilanz», sagt Stefan Luginbühl, Leiter Arbeitsintegration. «Die Arbeiten in den Reben sind für unsere Teams in der Regel problemlos umsetzbar und ergänzen das Angebot der Arbeitsintegration.» Dass dem so ist, beweist der Solaris Jahrgang 2025. Im letzten Herbst erntete Stefan Luginbühl und sein Team die Trauben, gekeltert und in Flaschen abgefüllt wurden sie im Weingut Lenz in Iselisberg. Dort floss der Biowein in 1200 Flaschen, die ab sofort gekauft werden können. Bestellungen sind über www.vomhoernliberg.ch möglich. Die Trauben der Sorten Maréchal Foch, Léon Millot und Cabernet Jura (Rotweine) des Jahrgangs 2025 sind noch am Keltern und kommen Anfangs 2027 in den Verkauf.
IDSK
Der Rebberg am Hörnliberg wurde im Sommer 2003 angelegt und ist ein integraler Bestandteil des Seeburgparks. Um die besonderen klimatischen Bedingungen optimal zu nutzen und hochwertigen Wein produzieren zu können, wurden pilzwiderstandsfähige Rebsorten gepflanzt: Solaris für Weisswein sowie Maréchal Foch, Léon Millot und Cabernet Jura für Rotwein.
Seit Beginn wurden die Reben gemäss den Richtlinien von Bio Suisse gepflanzt und bewirtschaftet. Eine Pacht setzt daher die Einhaltung der Bewirtschaftungs- und Verarbeitungsstandards gemäss Bio Suisse (Knospe) voraus. Zudem wird die Rebfläche mit natürlicher Artenvielfalt, Qualitätsstufe II gemäss Verordnung über die Direktzahlungen an die Landwirtschaft betrieben werden.
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