Lidl schafft einen Weltrekord.
30.09.2025 16:17
Grösster Wurst-Käse-Salat der Welt
Lidl schaffte einen Weltrekord
Vor gespannter Zuschauerkulisse in Weinfelden sicherte sich Lidl Schweiz den Weltrekord: 264,5 Kilogramm schwer ist der grösste Wurst-Käse-Salat der Welt – offiziell von Guinness World Records bestätigt. Verteit wurde er am WEGA-Samstag an die Besuchenden.
Weinfelden Schon bevor der entscheidende Moment kam, lag Spannung in der Luft. Die breite Treppe im Eingangsbereich war dicht gesäumt von rund 70 Mitarbeitenden, die sich Schulter an Schulter drängten, um den Rekordversuch zu verfolgen. Man hörte gedämpftes Raunen, vereinzelt leises Lachen, dann wurde es still. Auf der unteren Stufe stand die offizielle Prüferin von Guinness World Records: akkurat uniformiert in dunkelblauem Blazer, goldener Anstecknadel und dem typischen Clipbrett unter dem Arm. Ihr prüfender Blick liess keinen Zweifel daran, dass hier jeder Handgriff zählte. Dann rollte der Wagen heran: ein grosser, silbrig glänzender Karren, randvoll gefüllt mit dem, worauf alle gewartet hatten, dem gigantischen Wurst-Käse-Salat. Als die schweren Räder über den Hallenboden rumpelten, ging ein hörbares Raunen durch die Menge. TV-Koch und Lidl-Testimonial René Schudel beugte sich halb über die Waage, die Augen auf die Anzeige gerichtet. Sekunden verstrichen, ehe die Prüferin nickte – und das Ergebnis verkündete: 264,5 Kilogramm. Weltrekord!
Ein ganzer Morgen fürs
Schnippeln
Bevor dieser Rekordmoment möglich wurde, lag jedoch stundenlange Handarbeit hinter dem Team. Schon in den frühen Morgenstunden war in der Lidl-Küche emsiges Treiben zu spüren: Schneidebretter klapperten, Messer glitten im Takt durch Cervelat, Käse und Zwiebeln. Rund ein Dutzend Mitarbeitende schnitten, mischten und wogen, angeleitet von René Schudel, der immer wieder zwischen den Stationen hin- und herging, Tipps gab und selbst zum Messer griff. Der Duft von frischen Zwiebeln und Essig mischte sich mit dem würzigen Aroma des Cervelats, ein Vorgeschmack auf das, was später die Halle füllen sollte. Für den TV-Koch war es eine logistische Meisterleistung: Die Zutaten mussten nicht nur vorbereitet, sondern auch exakt nach Guinness-Vorgaben verarbeitet werden. Jede einzelne Komponente wurde dokumentiert, jede Schüssel gewogen. Schudel lobte das Engagement seines Teams: «Alle haben bis zur letzten Minute mit voller Konzentration gearbeitet. So einen Salat macht man nicht mal eben nebenbei – das ist Präzisionsarbeit im XXL-Format.»
Ein Schweizer Klassiker auf
Rekordkurs
Mit dem Endgewicht übertraf Lidl Schweiz die von Guinness World Records geforderte Mindestmarke um stolze 14,5 Kilogramm. Die Zutatenliste liest sich wie ein Bekenntnis zur Schweizer Küche: rund 96 Kilogramm Cervelat, 80 Kilogramm Käse, 32 Kilogramm Zwiebeln, dazu Schnittlauch, Essig, Öl und Gewürze. «Der Wurst-Käse-Salat ist ein Schweizer Klassiker. Durch den neu aufgestellten Weltrekord bekommt er die Bühne, die er verdient. Besonders freut es uns, dass wir den Rekord nach Weinfelden geholt haben. Mit heimischen Zutaten und Schweizer Qualität», sagte Nathalie Forrer, Head of Marketing von Lidl Schweiz.
Strenge Kriterien für den Rekord
Bevor der Titel vergeben wurde, prüfte Guinness-Vertreterin jeden einzelnen Punkt der Vorgaben. So mussten sämtliche Hauptzutaten klar als Cervelat, Käse und Zwiebeln erkennbar und in einem klassischen Wurst-Käse-Salat-Rezept verarbeitet sein. Auch die Frische und Lebensmittelsicherheit wurden kontrolliert. Erst nachdem der Salat sorgfältig gewogen und die Dokumentation abgeschlossen war, durfte der Weltrekord offiziell anerkannt werden. Seit 1955 zeichnet Guinness World Records Rekorde aus allen Lebensbereichen aus: von sportlichen Höchstleistungen bis zu kulinarischen Giganten wie hier in Weinfelden. Speziell geschulte Prüferinnen und Prüfer reisen dafür um die Welt, dokumentieren und bestätigen jede Bestleistung nach strengen internationalen Standards. Nach der offiziellen Bestätigung verteilte Lidl Schweiz WEGA-Samstag über 2000 Gratisportionen des Rekordsalats Als Presenting-Sponsor unterstreicht der Detailhändler damit seine enge Verbundenheit zur Region.
Von Desirée Müller