Der «Bären» in Bottighofen geht wieder auf
Am Freitag, 5. Dezember 2025, eröffnen Donath Heppeler und Klaus Schlachter das seit 1673 legendäre und 2022 liebevoll renovierte Restaurant Bären am Kreisel in Bottighofen.
Wollen die Gäste im «Bären» zu Freunden machen: v.l. Klaus Schlachter und Donath Heppeler.
Bild: zVg
Am Freitag, 5. Dezember 2025, eröffnen Donath Heppeler und Klaus Schlachter das seit 1673 legendäre und 2022 liebevoll renovierte Restaurant Bären am Kreisel in Bottighofen.
Bottighofen Für die beiden Gastronomen gehe damit ein Traum in Erfüllung. Donath Heppeler wollte zurück aus der Pension und Klaus Schlachter wollte zurück in die Gesamtverantwortung. Beide haben vor rund 20 Jahren bereits in Bottighofen gewirkt. Damals, als in der Wirtschaft am Schlössli die sagenumwobenen «Brazilian Nights» stattfanden, standen sie in Verant-wortung und haben den Hafen Bottighofen in die Copacabana verwandelt.
Jetzt wollen sie mit dem «Bären» an frühere Erfolge anknüpfen und sind bis in die Fingerspitzen motiviert. «Eine Neo-Gastwirtschaft soll es werden, also eine Cuvée aus alter und neuer Welt, Liebe geht in allen Welten durch den Magen und die Seele», sagen beide. Deshalb seien Küche und Gastraum so wichtig und genau so wurden auch die Verantwortungsbereiche aufgeteilt. Das Gastgeber-Sein stehe im Vordergrund mit dem Ziel, aus jedem Gast einen Freund des Hauses zu machen. Eingekauft werde im «Bären» bei handverlesenen Lieferanten, die mit ihrem Namen für die Qualität ihrer Produkte stehen. Bevorzugt Schweizer Produkte aus Wiese, Fluss See und Berg. Einfache, auf ihren Geschmack reduzierte Zutaten werden sorgfältig und in hoher Qualität zu kreativen Gerichten verarbeitet. «Die Speisen sind ehrlich und alle selbst produziert oder andernfalls dementsprechend deklariert», erklärt Klaus Schlachter. So soll die Speisekarte zum Beispiel Trüffel-Rillette mit geröstetem Graubrot bieten und auch einen Stramme Max mit Steinpilzen und Spiegelei. Calamari-Carbonaro mit Speck, Kräutern und gehobeltem Eigelb lässt einem genauso das Wasser im Mund zerlaufen wie Wildesau mit Preiselbeer Senf, Kartoffelstock und Rahmkraut oder das Krustentier-Bisque mit Scampi-Carpaccio und Sauce Rouille wie auch Toblerone-Bären im Honigtopf. Auf der Dessertkarte wird zudem eine Tischbombe angeboten. «Die ist nicht zum Essen, sondern zum Anzünden. Ein Symbol für das, was im Bären sein soll. Bomben Stimmung», so die neuen Bären-Wirte. Die Getränkekarte folgt dem gleichen Motto einer Neo-Gastwirtschaft. Es gibt gängige Weine, Schaumweine und Spirituosen, genauso, wie es moderne, alkoholfreie Alternativen hierzu gibt.
Das Preisniveau sei für jeden Geldbeutel gedacht, sagt Donat Heppeler. Am Eröffnungswochenende ist auch am Sonntag geöffnet. Ansonsten sind Sonntag und Montag Ruhetage. ⋌red
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